Eine kreative Schreibwerkstatt, die das Musikalische der Sprache erfahrbar macht, Wortklang, Rhythmus und Stilmittel spielerisch erkundet und Raum für eigene Texte sowie gemeinsames Vorlesen bietet.
In dieser Schreibwerkstatt spielen wir mit Wortklang, Rhythmen und Sprachmelodien. Wir öffnen unsere Sinne, schauen, lauschen − und sammeln so das Material für das eigene Gestalten.
Eine Auswahl rhythmisch und klanglich überzeugender Texte verschiedener Autor:innen zeigt, was die Sprache zum Klingen bringt. Wie hat Eichendorff sein berühmtes Gedicht komponiert? Welchen Platz nimmt ein Wort ein? Warum steht es an dieser Stelle? Darf es seinen Ort wechseln? Was ändert sich?
Wir lernen einfache Gedichtformen und einige poetische Stilmittel kennen. Anhand eines Beispiels erleben wir mit, wie das Erzähltempo in einem rhythmisch gestalteten Prosatext gesteigert wird und Spannung erzeugen kann. Diese Grundlagen dienen als Werkzeug, um eigene Texte zu entwerfen, «die da tönen fort und fort». Je nach Aufgabe arbeiten wir einzeln, zu zweit oder in einer Kleingruppe.
Dem Vorlesen gebührt in dieser Schreibwerkstatt Raum! Gelungenes und Holpriges darf sein. Die vielfältige Resonanz der aufmerksam Zuhörenden regt an, sich auf dem Terrain des Wohlklangs weiter zu üben und mit Elan zu bewegen.
Eingeladen sind alle, die mit Freude schreiben und diesmal dem Musikalischen der Sprache Aufmerksamkeit schenken wollen.