Musik & Wort – December 2026
Festliche Weihnachtsmusik
Klosterkirche
Eintritt: frei, Kollekte
Freitag, 25. Dezember 202617.15 Uhr bis 18.00 Uhr
Am Weihnachtstag verwandeln Ana Turkalj und Carolina Mazalesky die Klosterkirche in einen Klangraum voller Licht und Wärme. Mit Violine und Violoncello entführen die beiden Saitenkünstlerinnen ihr Publikum in eine festliche Welt zwischen besinnlicher Stille und strahlender Freude.
Zwischen den Stücken verweben sich Musik und Wort zu einem stimmungsvollen Ganzen – ein Abend, der die Stille des Weihnachtsfestes zum Klingen bringt und noch lange nachhallt.
Lassen Sie sich verzaubern und beginnen Sie den Weihnachtsabend mit Musik, die von Herzen kommt und zu Herzen geht.
Ana Turkalj – Violoncello
Die Cellistin Ana Turkalj wurde im österreichischen Hainburg an der Donau geboren und wuchs in Wien auf. Schon als Kind lag sie im Cellokasten ihres Bruders, lauschte seinem Spiel und entdeckte so ihre Liebe zur Musik.
Ihr aussergewöhnliches Talent brachte ihr zahlreiche Wettbewerbspreise in Kroatien, Italien und Österreich ein, darunter «Prima la Musica» und die «Golden Medal» der 4th International Manhattan Competition 2019. Sie studierte an der Zürcher Hochschule der Künste bei Orfeo Mandozzi und an der Musik-Akademie Basel, unter anderem bei Thomas Demenga und Danjulo Ishizaka, und empfing Impulse von Seiji Ozawa, Bernard Greenhouse und Nicolas Altstaedt.
2018 gewann sie das Praktikum im Luzerner Sinfonieorchester. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie in bedeutenden Musikzentren weltweit, von Wien und Salzburg über Barcelona und London bis New York und Tokio.
Carolina Mazalesky – Violine
Carolina Mazalesky wurde in Buenos Aires geboren. Vom siebten Lebensjahr an erhielt sie Geigenunterricht, und bereits mit zwölf Jahren spielte sie als Solistin Vivaldis «Vier Jahreszeiten» im Goldenen Saal des weltberühmten Teatro Colón ihrer Heimatstadt.
Sie studierte Violine in Buenos Aires sowie in Berlin und Wien, unter anderem bei Maxim Vengerov und Edward Zienkowsky. Meisterkurse führten sie zu Ivry Gitlis, Akiko Suwanai und Alberto Lysy. Als Stipendiatin und Preisträgerin mehrerer Stiftungen spielte sie in renommierten Ensembles und Orchestern wie den Berliner Symphonikern, den Wiener Virtuosen und den Zürcher Symphonikern.
Sie wirkte als Konzertmeisterin in Wien und beim Nationalorchester Uruguays in Montevideo. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz und konzertiert weiterhin als Solistin und Kammermusikerin – auf einer Violine von Ettore Degani.