Die andauernden und neuen Kriege in der Ukraine, in Palästina, im Iran, im Libanon, im Sudan machen uns sprachlos und wütend. Wir stellen uns der Ohnmacht, die sie auslösen, analysieren und suchen Lösungen.
Vom 18. bis 20. September 2026 findet die zweite Tagung «Schule des Friedens» statt. Nach der erfolgreichen ersten Durchführung im Jahr 2025 knüpft die Veranstaltung an die Erfahrung an, wie wertvoll Räume sind, in denen Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen, politischen und religiösen Kontexten miteinander ins Gespräch kommen.
Teilnehmende aus verschiedenen Konfliktregionen, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Kirche begegnen sich, hören einander zu und suchen gemeinsam nach einer Sprache des Friedens, die den Herausforderungen der Gegenwart gerecht wird. Die Tagung verbindet Vernetzung, inhaltliche Vertiefung und konkrete friedenspolitische Fragestellungen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Diskussion einer möglichen Volksinitiative «1 % für den Frieden», die eine stärkere Förderung von Friedensarbeit und -forschung anregen will. Neben einem Podium, thematischen Ateliers und gemeinsamen Austauschformaten bietet das Programm auch kulturelle und spirituelle Elemente, darunter ein Mitsingkonzert mit Helge Burggrabe sowie ein Abendgespräch mit der bekannten Theologin Margot Käßmann.
Die «Schule des Friedens» versteht sich als offener Prozess und lädt Organisationen und Einzelpersonen ein, sich aktiv einzubringen – sei es inhaltlich, organisatorisch oder als Mitträger:innen. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Impulse für Frieden und Verständigung zu entwickeln und langfristig zu verankern.