Vom jungen Bullinger zum neuen Abendmahl

Ausstellung von Peter Leisinger

Kreuzgang

16.30 Uhr Führung durch die Ausstellung
18.15 Uhr Nachtessen im Klosterkeller (Anmeldung erforderlich)
19.30 Uhr Vernissage mit Peter und Maria Leisinger

Samstag, 28. März 202616.30 Uhr bis 21.00 Uhr

Ausstellung "Der junge Bullinger", © 2026, Kloster Kappel

Eine lebendige Kunstinstallation mit ausdrucksstarken Holzfiguren macht die reformatorischen Umbrüche in Kappel vor 500 Jahren erfahrbar und lädt zur Auseinandersetzung mit Glaubensfreiheit als Grundstein der modernen Schweiz ein.

Im Januar 1523 nahm der knapp 19-jährige Heinrich Bullinger die von Abt Wolfgang Joner angebotene Stelle als Lehrer im Kloster Kappel an. Mit ihm verbreitete sich rasch humanistischer und reformatorischer Geist unter den Mönchen und in der Region – seit Beginn in deutscher Sprache. Am 29. März 1526 feierten sie zum ersten Mal Abendmahl auf reformierte Weise und legten die Mönchskutten ab. 1527 übergaben sie das Kloster der Stadt Zürich. 

Was vor 500 Jahren geschah, hat die Neugier von Künstler Peter Leisinger geweckt. Seit dem Spätsommer 2025 sind verschiedene Holzfiguren entstanden. Müde Mönche, aufgeweckte Schüler, der dialogbereite Abt Joner, kritische Ratsherren, Bullinger als Knabe oder Bursche oder Gelehrter: alle haben sie starke Ausdrücke und laden zur Interaktion ein. Man bekommt Lust, mit ihnen zu kommunizieren. 

Damals war unendlich wichtig, was uns heute ganz selbstverständlich erscheint, nämlich dass jeder Mensch glauben kann, was er will. Dies wurde – nach blutigen Kämpfen – in den 4 Kappeler Landfrieden diskutiert und ausgehandelt. Ein Grundstein für die moderne Schweiz.

Veranstaltungsleitung

Andreas Nufer, Theologischer Leiter und Pfarrer, © 2026, Kloster Kappel
Andreas Nufer

Theologischer Leiter, Kloster Kappel

Pfarrer

Administration

Brigitte von Allmen, Verantwortliche Sekretariat Theologie & Kultur © 2026, Kloster Kappel
Brigitte von Allmen

Verantwortliche Sekretariat Theologie & Kultur