Ein tiefgründiges Seminar, das den Hohen Eros als spirituellen Weg erforscht, verlorene frühchristliche Rituale beleuchtet und durch Texte, Musik, Bilder und berührende Übungen Wege zu Liebe und spiritueller Verwurzelung eröffnet.
Wie und wo geschieht Lieben und Geliebtwerden, subtilstes Rühren und Berührtwerden? Gerade die aktuelle, schwierige Zeit ist durch Sehnsucht nach zwischenmenschlichem Aufgehobensein und Liebe geprägt.
In diesem Seminar werden wir uns dem Hohen Eros als spirituellem Weg zuwenden. Bei Platon führte er einst zu höchster Glückseligkeit und war in Rituale eingebunden. Aber auch die jüdisch-frühchristliche Tradition kannte einen rituellen Einweihungsweg über Taufe, Salbung, Eucharistie zum spirituellen ‚Brautgemach'. Er ging jedoch verloren, da die entsprechenden Schriften verboten und versteckt wurden. Viele davon wurden jedoch 1945 in der ägyptischen Wüste wieder gefunden (Nag Hammadi-Bibliothek) und erregten Aufsehen. Denn sie enthalten hochinteressante Ergänzungen zum frühen Christentum, unter anderem betr. dem Hohen Liebespfad, der Stellung der Frau und der Einweihungspraxis von Jesus. Wir gehen hier auf Spurensuche mittels einschlägigen Texten, Bildern, Musik und Energieübungen, und vor allem mit einem berührenden Ritual, das Jesus an Maria Magdalena vollzog.
Das Seminar ist geeignet für Menschen, die ihre Spiritualität neu verwurzeln möchten, die nach sinngebenden, religiösen Erfahrungen und Zusammenhängen suchen, sowie für solche, die sich schwer tun mit den kirchlichen Formen. Auch das Überdenken und Verstehen der jüdischen Wurzeln unserer Kultur ist gerade heute wichtig.